
Biografie:
Pop liebt seine wilden Kinder. Und Keine momentan mehr als die Taxifahrertochter und Soul-Sensation Amy Winehouse aus Nord-London. Gerade hat sie einen Brit-Award gewonnen.
Geht 2007 als Jahr von "Rehab", als Jahr der (abgebrochenen) Entziehungskur in die Pop-Geschichte ein? Britney Spears´ Rasierattacke zwischen zwei Entzugsanstalten, Robbie Williams´ Fehlen bei den Brit Awards, Miss USAs: Tara Conners Rückfall, und natürlich Rehab-Traumpaar Pete Doherty und Kate Moss - sie sind das große Fressen für die Regenbogenpresse. Manche sagen, dass es im Zeitalter der Super-Paparazzis nur noch einen sicheren Ort für Popstars gibt - hinter den dicken Mauern der Klinik. Alles Quatsch. Das Einzige, was sich heute wirklich geändert hat, ist die Berichterstattung. Erinnert sich vielleicht noch jemand an Charlie Parker, Billie Holiday, Johnny Cash, Eric Clapton, Keith Richards, Diana Ross, Whitney Houston? Die Liste ließe sich erweitern.
Und trotzdem ist 2007 das Jahr von "Rehab". Und zwar, weil die junge, ungemein talentierte Sängerin Amy Winehouse mit ihrer Single "Rehab" auf Platz 1 der englischen Charts schoss. "Sie haben versucht mich zur Entzugsanstalt zu schicken, und ich sagte No, No, No", singt die Skandalnudel über einem stampfenden Gospelbeat. Winehouse hatte noch keine Zeit. Die 23jährige ging lieber mit ihrem neuen, ihrem zweiten Album "Back To Black" auf Tour, feierte die Nächte durch und gab an den Tagen darauf müde Interviews. Viel brauchte sie auch nicht mehr zu erklären. In England erreichte der Selbstgänger "Back To Black" bereits Doppelplatinstatus und die Spitze der Charts und zog in die Bestenlisten 2006 der britischen Musikpresse ein. Gar nicht so überraschend also, nahm Winehouse im Februar den Brit Award in der Kategorie "Best Female Solo Artist" entgegen. Als Kind habe sie immer die "Brits" im Fernsehen angeschaut, erzählte Winehouse dem "Independent". "Es ist großartig für mich, diesen Preis gewonnen zu haben. Meine Eltern waren bei der Verleihung und wir haben uns danach großartig auf der Party amüsiert." Über die Sensationsberichte der britischen Tabloids über sie sagt Winehouse lapidar: "Schön ist das nicht, aber es kommt halt mit dem Job". |
"Back to Black "
Amy Winehouse
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Zum ersten Mal auf FM4 gehört, hat sich die Single "Rehab" ganz fest in meine Gehörgänge gegraben... Und ich war begeistert! Motown-Feeling der besten Art. Erinnerte mich sofort an die "Supremes" bzw. die frühen Songs von Diana Ross.
Genial !
aus "Jazzecho.de"
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