Eine Alternative zu "gefüllten Paprika"... sieht sehr nett aus!
Für das Püree die mehligen Erdäpfel schälen und in Viertel schneiden. Dann einen Topf mit Salzwasser erhitzen und die Erdäpfel darin weich kochen.
Währenddessen das Faschierte in eine große Schüssel geben und zwei Eier dazugeben. Dann ca. 50g Semmelbrösel, drei zerdrückte Knoblauchzehen und einen guten Eßlöffel Estragonsenf untermischen.
Zuletzt fein gehackten Rosmarin und drei kleinwürfelig-geschnittene Toastbrotscheiben dazugeben. Alles mit ein wenig Milch vermischen, salzen und zu einer kompakten Masse kneten. Beiseite
stellen.
Nun die Pepperonata zubereiten:
Paprikaschoten halbieren, entkernen und in Würfel schneiden. Zwiebel schälen und in grobe Stücke schneiden. Nun eine Pfanne mit etwas Butter und Olivenöl erhitzen und ca. 3 Eßlöffel Zucker darin
karamelisieren. Dann den Zwiebel einstreuen und glasig werden lassen. Danach die Paprikastücke dazugeben und alles für ca. 10 Minuten anrösten lassen. Dann 2-3 Eßlöffel Tomatenmark dazu und mit
etwas Rotwein ablöschen. Ein wenig schmurgeln lassen.
Währenddessen das Kochwasser der Erdäpfel abgießen und diese durch eine Presse drücken. Mit ca. 100g Butter und einem halben Becher Sauerrahm vermischen. Mit etwas Milch zu einer cremigen
Konsistenz bringen. Mit Salz abschmecken. Im Backrohr bei ca. 50 Grad warmhalten.
Nun das Faschierte zu Laibchen formen, die nicht größer sein sollten als ein Metallring mit ca. 8cm Durchmesser. In etwas Olivenöl oder Sonnenblumenöl beidseitig herausbacken.
Wenn die Laibchen fertig sind, auf Küchenpapier abtropfen lassen und zum Püree ins Backrohr schieben, damit sie warm bleiben.
Nun die Pepperonata wieder erhitzen und etwas Wasser aufgießen, damit man mehr Saft erhält.
Auf den vorgewärmten Tellern die Laibchen auflegen, dann den Metallring als Hilfe darüberlegen. Mit Püree auffüllen und den Ring wieder abheben. Dann mit einem Eßlöffel die Peppperonate darauf
geben und den Saft daneben gießen.
Uns hat ein "Syrah"-Rotwein aus dem Burgenland sehr gut dazu geschmeckt.
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