Fairphone: *So* muss Kundenservice!

Aufmerksame Leser wissen: Ich bin stolzer Besitzer zweier Fairphones.

Nicht nur deshalb, weil mir ein kluger Mensch einmal erzählt hätte, dass man von lieben Spielzeugen immer eines in Reserve halten muss. ;-)
Sondern einfach aus folgendem Grund: Neben dem Betriebssystem "Android 5.01", das ganz leicht abgewandelt als 'Faiphone OS' auf meinem ersten Phön oben drauf ist, wollte ich auch das offene und googlefreie "Fairphone Open OS" ausprobieren. Und da man als Fast-Laie doch gewisse Risken eingeht, wollte ich das auf einem extra Spielzeug probieren. (Und natürlich das tolle Unternehmen in Holland sponsern. Eh klar. *g*)

 

Nun, leider hatte sich beim ersten Fairphön ein unschöner Fehler bemerkbar gemacht: Zufällige Reboots ohne erkennbares Muster machten mir irgendwie das Leben schwer.

 

Was tun, sprach Zeus?

Naja, eh klar.
Man bildet sich weiter, indem man das Forum besucht und dort ein bisserl herumflaniert.

Das Thema war schon ein üppiges - und die Lösungsvarianten auch.

Eine - mir einleuchtende Erklärung - waren Fertigungstoleranzen beim Akkufach: Der Akku saß schon ein bisserl locker und es könnte durchaus sein, daß die Kontaktfedern nicht immer 100 prozentig mit Vorspannung auf die Kontakte des Akkus drückten.
Wenn man jetzt schmunzeln sollte: Das Problem scheint mir durchaus plausibel und hat nix mit schlechter Qualität zu tun. 

Vielmehr: Dem modularen Aufbau des Telefons geschuldet, können sich natürlich Fertigungstoleranzen einzelner, austauschbarer Komponenten oft "dumm summieren" und das kann dann zu solchen Troubles führen.

Bei mir war es allerdings nicht so, wie sich nach ein bisserl Daniel-Düsentrieb-Herumspielerei herausstellte.

Also... wieder flanieren im Forum und nachschauen.

Aber es war keine Lösung auffindbar und dann schrieb ich halt an den Support.

Keine drei Tage nachher kam ein Mail vom Marco, der mir ein paar Checks empfahl. Und dann sollte ich das "Hickup"-Logbuch übermitteln, was ich natürlich brav tat.

Wieder zwei Tage später kam eine Mail, dass ein Ticket für mich gelöst wurde und ich auf einer speziellen website meine Daten (IMEI, etc) eingeben solle.

Dann spuckte mein Drucker ein UPS-Pickerl aus und am nächsten Tag kam der Bote und holte mein krankes Puppi ab.

Alles sehr reibungslos - ob da noch was Pöhzes nachkommen würde?

 

Nein, tat es nicht.

Nachdem der Krankensessel in der Werkstatt überprüft und der allgemeine Zustand für "1A" befunden wurde, bekam ich von 'Svetla' erneut eine Email, dass mir in den nächsten Tagen ein komplett nigel-nagel-neues Fairphone zugeschickt werden würde.

 

*FREUDE!*

 

(Sowas ist bei weitem nicht selbstverständlich, finde ich. Entweder die Firmen reparieren es oder man bekommt ein Angebot für ein neues Phön, wenn man dies wünschte. Meistens muss man - wenn das Pupperl Gebrauchsspuren aufweist - dann ein bisserl aufzahlen. Sowas verstehe ich aber auch - speziell wenn man "kleine Firma" wie Fairphone schon sehr aufs Geld schauen muss.)

 

Und viola... vorige Woche kam's dann.

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Heureka: Mein Fairphone hat Android, ist google-frei und 'works  like a charm'! :-)

Es ist immer ein besonderer Moment, wenn man die Haupt-SIM in den Schacht eines Smartphones schiebt:

Ab jetzt ist es mein tagtäglicher, ausschließlicher Begleiter - mein 'primo puppy ', würden die Italiener sagen. *lol*

 

Besondere Freude diesmal: Ich besitze ab sofort ein Fairphone (2. Generation), das mit dem quell-offenen 'Fairphone Open OS' läuft und - most important - dabei völlig entgoogelt ist.

 

Was ist das genau?

Nun... Fairphone bietet "ab Werk" ein leicht modifiziertes Betriebssystem á la Android 5.1 an - das 'Fairphone OS'.

Nachteil: Man hat alles von Google mit im Rucksack, was auf einem "normalen" Android-Handy auch drauf ist.

Alternativ dazu bietet Fairphone aber auch an, das Betriebssystem zu wechseln: Zu einem googlefreien, quelloffenen System, das eine große Entwicklergemeinde ständig weiterentwickelt.

Vorteil: Keinerlei Verbindung zur Datenkrake Google und jede Menge alternative Möglichkeiten für's Smartphone.

 

Was musste ich tun?

Nun - erst einmal wurde das Fairphone gerootet - das erlaubt mir Zugriffe auf 'das Innerste' im Betriebssystem und die Installation von anderen Softwarequellen. Derer gibt es viele - der gemeinhin bekannte "Google Play Store" ist bei weitem nicht die einzige Möglichkeit, sich Apps runterzuladen.

Entscheidender Nachteil beim Playstore:
Viele Apps benötigen Dienste von Google: Die Google Play Dienste sind als App auf jedem Android-Smartphone fix vorinstalliert und eng mit dem Play Store verknüpft. Diese sind die Schnittstelle zu den Google-Diensten sowie zu den Hardware-Funktionen des Android-Gerätes. Auch werden über sie - surprise! surprise! - Nutzerdaten weitergereicht.

Hat man jetzt diese Google Play Dienste nicht am Handy, so funktionieren viele Apps nicht. Eigentlich ist das Googlephone nicht wirklich benutzbar.

Wieviele 'gebundene' Apps das in der Praxis wirklich sind, habe ich mit großem Erstaunen erkennen müssen.

Fazit: Ein Handy mit einem "normalen" Android Betriebssystem liefert dem Datenkraken Google in allen erdenklichen Situationen Informationen über den Benutzer. Unglaublich, wieviel/wieoft das ist.

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Il capitolo è complementare (Das Kapitel ist beendet).

Kaum zu glauben, aber wahr:

Wir haben die Einrichtung unseres neuen Fernsehers gestern abend beendet!

*jupiduuuh!*

 

Man erinnert sich:

Es war ein Mörder-Tschoch, dieses neue Wunderding der Technik bei uns zuhause in Betrieb zu nehmen.

Die Sache mit dem asynchronen Ton - und es wurde ja noch eine Nuance 'unterhaltsamer':

Nachdem wir diesen ominösen Sat-Verstärker gekauft und angeschlossen hatten, ging es noch weiter: Der Hase2 hatte Probleme, die deutschen HD-Sender reinzukriegen.

Wir zweifelten schon an der Funktionstüchtigkeit des 'CI-Moduls', in welches die HD-Austria-Karte reingesteckt und das dann in den Schlitz des Tivi's reingetan wird.

Einige Anrufe bei HD-Austria - und noch immer keine Lösung.

Man muss dabei wissen: Der Hase2 ist da wirklich ein geschicktes Häschen und kennt sich super aus. Dennoch: Es wollte nicht funken.

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Hurray! Die neuen 'Fair-Cases' sind da!

Der Postbote zaubert mit heute ein Lächeln auf's Gesicht: Ein Packerl mit dem Absender "Fairphone B.C." trudelt direkt aus Holland ein und ich freue mich über das verspätete Christkindl.

Drinnen sind die neuen 'Slim Cases' für mein Fairphone - in den prächtigen Farben 'indigo', 'turqoise' und 'white'. (Das geile rote, genauer gesagt 'Coral Red', kommt dann zusammen mit meinem zweiten Puppi. *g*

 

Wo liegen die Unterschiede zu den bestehenden Covers?

 

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Technik begeistert immer wieder.

'Wer schnell kauft, der kauft teuer!"

Diesen Spruch meiner Mutter (und vorher meiner Oma) habe ich immer im Ohr, wenn es um größere Anschaffungen geht. So auch diesmal: Der Hase2 und ich haben ja heuer beschlossen, unseren "alten" Fernseher in die Pension zu schicken (naja, eigentlich nicht. Er kommt zu Rada's Benni und bekommt dort ein neues Zuhause *g*) und uns ein neues Modell zu kaufen.

 

Aber natürlich nicht *vor* Weihnachten.

Denn da isses bekannt unnötig teuer und wir sind ja keine kleinen Kinder nicht mehr, als daß wir das Teil unbedingt am 24sten unterm Baum haben müssen. (Wobei: Das wäre heuer eh sehr schwer möglich gewesen *g* - eventuell vielleicht als 'liegendes Packerl')

 

So geschah es, daß wir uns kurz vor Silvester zum naheliegenden Cyberport aufgemacht haben und ein - vorab per Internet selektiertes - Modell in Natura begutachtet haben. Und gleich bestellten. 800 Euronen billiger als vor Weihnachten - na, wer sagt's denn? :-)

Die Überraschung bei der Abholung

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Juhu! Neues Gwandl für mein Fairphone!

(c) by fairphone
(c) by fairphone

Hui, da g'freu ich mich aber sehr:
Demnächst bekommt mein Fairphone was Feines übergestülpt: Entweder in 'coral red', 'indigo blue', 'turquoise' oder in 'white': Die neuen 'Slim-Covers' sind hier!

 

Während sich auf der CES 2017 gerade wieder mal die Handyhersteller gegenseitig überbieten wollen in überbordender Prozessorgeschwindigkeit, völlig unhaptischer Dünnheit der Gehäuse oder in Displayauflösungen längst jenseitig der Unterscheidbarkeit durch das menschliche Auge sehe ich diese Sachen mittlerweile äußerst enstpannt. Das juckt mich alles nur noch sehr, sehr peripher.

Ich bin mit meinem fairen Smartphone sehr zufrieden - nein: Es ist einfach ein feines Gefühl, wenn ich das Ding in der Hand hab. Die Gewissheit zu haben, dass es sich um das einzige fair produzierte Handy weltweit handelt und ich ein ein Teil von diesem tollen Projekt bin, macht mich sehr zufrieden. Auch wenn es anfangs ein bisserl gehakt hat in unserer Beziehung - doch die Kinderkrankheiten hatte ich rasch im Griff. ;-)

 

Wahnsinn, was das kleine Team rund um Gründer Bas van Abel z'sammbringt. Man bedenke: Google hat vor kurzem sein Projekt 'ARA' wieder eingestellt... hallo?!? Offenbar haben da die Holländer einfach mehr drauf. :-))

Tja, und so hab mir sogar noch ein zweites Fairphone bestellt. Man muss die jungen Startup-Burschen doch unterstützen! *gg*
Darauf kommt dann das völlig google-freie 'fairphone open OS' drauf - sehr spannend wird das.

*VORFREUDE HERRSCHT!*

 

P.S.: Fast alle Fotos auf dem Blog werden mit dem Fairphone2 aufgenommen.

 

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Juhu! Mein Fairphone bekommt das erste update.

Ich *liebe* Updates.

Heute hab ich mich besonders gefreut, denn mein neues Fairphone hat eines bekommen. Genauer gesagt: Das Betriebssystem.

Es gibt ja noch viel zu verbessern und die Holländers sind fleissig am Werken: Nach April schon wieder jede Menge Neuerungen.

Ich find das suppa. :-)

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'Fairtrade' gibt's auch bei Smartphones.

Die Aufregung und Vorfreude ist immer riesengroß, wenn der DHL-Bote in einer bestimmten Absicht an unserer Türe klingelt.

Diesen Montag, dem 30. Mai 2016, war's wieder mal soweit und ich hüpfte innerlich ein bisserl, als das Packerl aus den Niederlanden bei mir eintrudelte.

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Mapbagrag - ganz nach meinem Gusto.

Es ist halt immer a Freud', wenn der fesche Postillion klingelt: Diesmal brachte er was verhüllend Feines: meine neuen Verhüterlis! 😀


Handgefertigt in Graz, bestehen diese Taschen aus einem reißfesten und wasserbeständigen Spezialpapier, das sehr nett 'zerknittert und unperfekt' daherkommt.

Haptisch taugt mir das total.

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