· 

Amoi geht's no: Martini-Getier!

Best Gansl evaaaar! 😋
Best Gansl evaaaar! 😋

Der Didi und die Karin haben gerufen und wir sind natürlich gekommen.

Besser gesagt: Mit dem 'Tschuff-Tschuff' simma g'fahrn. Seeehr bequem, das Ganze.

*zack* *zack* und in einer Stunde waren wir am Bahnsteig inmitten der tiefsten Tullnerfelder Natur. Der "Wolf" ist gleich daneben - also: Geht's besser? ;-)

Das Wolf hamma schon zweimal besucht. Zuletzt zu des Hasen2's Burzltag und damals schon: *mjammi!*

Diesmal: Wird's noch einmal ein Martin-Getier? Oder doch das Filetscherl? Oder oder oder... Man kann sich verlieren in der voller Köstlichkeiten strotzenden Speisekarte.

Aber wir sind da ja sehr einfache Gäst'... 'Einmal das Menü,  bitte!'  und gut is.


Hamma gar ned bereut.

Mehr noch: 

Das Gansl war mit Abstand das beste seiner Rasse, das ich je verschmaust hab. 

Sowas von genial: 

Von jedem Körperteil ein bissi was... Saftigste Brust, gschmackiges Haxerl, knusprigste Haut ummaradummara und dann erst die flaumigen Knödel! Und - für die Vegetarier unter der Leserschaft: DAS ROTKRAUT! Einfach ein Träumle. Grad genug Nelke und Zimt dabei... Ein Haucherl, halt... Sonst kannst ja gleich einen Glühwein bestellen. ;-)

Die 'Gansleinmachsuppe' war löffelweis wie eine Götterspeis und die Gänseleber mit dem Brioche ein Gedicht.

Das 'Graumohnparfait' zum auf-der-Zunge-schmelzen.


HA-LLE-LUUUH!!

Wir waren absolut begeistert.


Auch die Unterhaltung war ohne ihresgleichen: Von 'Emo' - Jugendlichen (nur, wenn wir zu fünft waren!) über den genauen Unterschied von homöopathischem Sex und animalischem Sex, von den genauen Schminkmethoden der Draggies bei Rupaul als Motivationshilfe für Sophie's Lehrwünsche... Alles war dabei. *lol*


Der Vollständigkeit halber noch die Büddln der anderen Köstlichkeiten, die der überaus aufmerksame und hüftgelenke Kellner mit Liebe an unseren Tisch brachte. ;-)

Wir watschelten wie zwei Enten (die haben's ja auch besser zu Martini! *g*) zu unserem Zugabteil und rülpsten along the way, dass es a Freud war.


Herzlichen Dank für die Einladung und den sehr unterhaltsamen Abend,  Schnuffels! :-*

Kommentar schreiben

Kommentare: 7
  • #1

    ossi1967 (Sonntag, 19 November 2017 21:14)

    Ma siehst. Eben schreib ich noch von der Mjam.at-Ente, schon hast Du sie am Tellerchen. *LOL*

    (Wobei: Knödel mit Saft liefern die nicht. Und das ist der Gipfel des Göttlichen.)

    Fesche Kerls sind Euch da übern Weg gelaufen im Zug :)

  • #2

    Wolfi (Sonntag, 19 November 2017 21:32)

    @Ossi:
    GANS. Es war ne GANS! Keine Ente. Sonst wäre der vorletzte Satz am Ende des Beitrags seeeehr makaber, Hase! ;-)

    Wer?
    Wo?
    Fesche Kerls?
    Ich hab grad doch glatt nochmal alle Fotos durchgeschaut, ob ich welche von den vielen Jugendlichen im Zug online gestellt hab... *lol*
    Man macht einen Hofknicks und lässt's runterrinnen wie geschmolzenes Ganslfett. Hab Dank, Du Hase, Du! :-*

  • #3

    ossi1967 (Dienstag, 21 November 2017 09:53)

    Na mußt halt schreiben "Wir watschelten wie zwei Gänse". Dann paßts wieder. :D

    (Ente, Gans,... in beiden Fällen hofft man auf eine knusprige Haut, tunkt die Knödel in den Saft und nimmt das Fleisch zur Kenntnis. ;) ... Die knusprigsten Enten sind halt leidergottes meist die ohne Knödl. Dafür haben diese knusprig-knödellosen ein halbwegs akzeptables User Interface, was man zB von der im Bild befindlichen Gans nicht sagen kann. Deswegen bestell ich mir die Dinger auch recht selten. So is halt immer was.)

  • #4

    Wolfi (Dienstag, 21 November 2017 17:30)

    Nix da! Mein Blog ist ja keine Gratiszeitung, die schreibt was die Leser wünschen! *LOOL*
    Hase... Gans bleibt Gans, Erpel bleibt Erpel, Häschen bleibt Häschen (tätat ich na NIEEEEE essen können - knusprige Haut hin oder her! *brrrr*)

    User Interface? Hm. Ich denke, Du meinst die Separation von Fleisch und Knochen...? Ach.
    Das habe ich derweil noch nicht bemerken können. Allein: So ein Entenbrüstchen kommt halt schon schneidfertig daher, das könnte stimmen.

    Knääääädl! Eine gottchenvolle Geschichte. Doch - wie viel im Leben ('es ist halt immer was!') ist auch diese Geschichte eine Geschichte voller Missverständnisse: Es fangt schon mit den Ingredienzien an. In Oschttirol sagt man ja fälschlicherweise "KNÖDELBROT" zu "SEMMELWÜRFERLN". So ein Bledsinn. Die Hasen debattieren immer wieder in der Kuchl über diese dumme Sprachenausgeburt. Hun-der-te Male hab ich dem Hasen2 schon erklärt, dass er einfach nicht recht haben *kann*, weil sie ja aus -> Semmerln gemacht werden. Deshalb *können* sie einfach nicht "Knödel-BROT" heißen... aber - *sigh* - das hat selbst in 24 Jährchens noch keine Früchte getragen. Da brauchst ned obegreifen... :o)

  • #5

    ossi1967 (Donnerstag, 23 November 2017 14:30)

    Jaja, die Knöchrigkeit meine ich. Das, find ich, ist ein No-Go. So knöchriges Geflügel, so an Gefitzel... na. Hendl, Gansln, Enten sind gefälligst vom Koch zu entknöchern. Der chinesische Lieferdienst kriegt das ja auch fertig bei der knuschprigen Ente. (Und die wird dann auch noch in Scheibchen geschnitten... wenn das mal nicht user friendly ist!)

    Also was das Knödelbrot betrifft, muß ich Dich enttäuschen: Obwohls in unserer Familie ganz sicher keine sprachliche Nähe zu Osttirol gibt, sagt man natürlich Knödelbrot. So wie's heißt. Weils für die Knödeln ist. Is ja ganz klar!

    Ich glaub, Du verwechselst das mit den Semmelnbröseln. Die heißen so, weil man aus ihnen die Semmeln macht. ;)

  • #6

    Wolfi (Donnerstag, 23 November 2017 17:59)

    *LOL* - trotzdem: SO A SCHAHS! :o)
    https://www.ankerbrot.at/produkte/1016/ANKER%20Semmelw%C3%BCrfel
    Guckst Du.

    Und außerdem: Das heißt "Semmelbrösel". Ohne "n". *gacker*

  • #7

    ossi1967 (Freitag, 24 November 2017 13:35)

    Na gut. Dann schreib ich halt "Du verwechselst das mit den Semmelnbrösel_". Ohne Nordpol. :)

    Hasimausi, ein Link auf ein Wiener Unternehmen als Indiz für die Richtigkeit Wiener Sprachverwirrungen... Das ist zu einfah zu durchschauen. Ich werde mal in einer VHS den Kurs "Deutsch für Wiener" anbieten. Da treib ich Euch dieses entartete Deutsch (Stichwort: "viertel zwei" statt "viertel nach eins") aus. Aber das ist ein Langzeitprojekt, zerscht reformier ich die türkische Grammatik. ;)