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Sommerurlaub 2022 - Tag 5: Groznjan und unser stay for a day: Savudrija beim Leuchtturm!

The time has come:

Nach einer finalen prima colazione haben wir uns aufgerafft und Adieu gesagt... es war ein unvergessliches Erlebnis hier in San Canzian. Und ich hab Bilder im Kopf, die ich mein Leben lang nicht vergessen werde. Danke Hase, f√ľr dieses unglaublich geile Geschenk. ūüíē

Sidenote:
Gegangen sind wir, wie wir gekommen waren:

In Merkur Einkaufstaschen, völlig inkognito.

Es war einfach unglaublich peinlich... ich mein, wir checken da in so ein Luxus-Etablissement ein und haben voll die Plaschtikbomber dabei ūüėāūüėāūü§¶‚Äć‚ôāÔłŹ

Aber da kann man halt nicht den Kofferboy rufen, da muss man selber zum Auto tragen. Is wie is. ūüėā

GroŇĺnjan

Nach dem zweiten Weltkrieg war dieses kleine Städtchen fast menschenleer und in Gefahr, sich regelrecht "aufzulösen".

Kaum zu glauben, wenn man's einmal besucht und die traumhaften kleinen, verwinkelten Gassen abflaniert hat...

 

Das Onlinelexikon meines Vertrauens schreibt dazu u.a. folgendes:

Erstmals urkundlich erw√§hnt wird GroŇĺnjan im Jahr 1102 als Besitztum der Patriarchen von Aquileia. Ab dem Jahr 1358 wurde GroŇĺnjan von der Venezianischen Republik zu einem bedeutenden Milit√§rst√ľtzpunkt ausgebaut. √úber den Hafen BaŇ°tija hatte GroŇĺnjan damals noch einen direkten Zugang zum Meer. W√§hrend des Uskokenkriegs wurde GroŇĺnjan stark besch√§digt und fiel nach dem Niedergang der venezianischen L√∂wenrepublik im Jahr 1779 immer mehr in die Bedeutungslosigkeit. Nach dem Zweiten Weltkrieg nach 1945 kam Istrien zu den jugoslawischen Teilrepubliken Kroatien bzw. Slowenien. Da der politische Status des Freien Territoriums Triest bis 1954 ungekl√§rt war, lag GroŇĺnjan von 1947 bis 1954 in der sogenannten Zone B dieses Territoriums.

Wegen des dadurch bedingten Exodus der italienischsprachigen Bewohner war GroŇĺnjan bis Mitte des 20. Jahrhunderts fast menschenleer. Der Ort verlor sogar den Status als eigenst√§ndige Gemeinde und wurde von 1956 bis 1993 von Buje aus verwaltet.

Eine gr√∂√üere √ľberregionale Bekanntheit erreichte die Siedlung wegen des in ihrem weiteren Umfeld abgebauten und von Steinmetzen sehr gesch√§tzten Grisignana-Marmor (Kalkstein). Dieser hellbeige Kalkstein aus der Kreidezeit gelangte als sehr best√§ndiges Architekturmaterial u. a. nach Triest, Wien, Budapest und in oberitalienische St√§dte. Der H√∂hepunkt f√ľr seine Verwendung lag im ausgehenden 19. Jahrhundert. Dieses Gestein pr√§gt auch die Altstadt von GroŇĺnjan.

Den eigentlichen Aufschwung und heutigen Status als K√ľnstlerdorf verdankt GroŇĺnjan dem K√ľnstler und Bildhauer Aleksandar Rukavina, der 1965 erwirkte, dass die verlassenen und dem Zerfall geweihten Geb√§ude unentgeltlich von rund 30 K√ľnstlern bewohnt werden durften. Als Gegenleistung setzten sie sich f√ľr Erhalt und Renovierung der Geb√§ude ein. Ein Gro√üteil der heutigen Bev√∂lkerung sind auch heute noch K√ľnstler.

 

 

 

Der Parkplatz gleich vor der Stadt kommt sehr handy... hattu Parkplatz, dann hattu wieder Gl√ľck. ūüėČ

(Achtung: Der Kassenautomat geht nur mit Kuna - keine Karte. Also am Spazieren in der Stadt lokale Währung besorgen, falls man keine bei sich hat.)

 

Wir gönnten uns einen Espresso beim Stadttor und sind dann durch die teilweise weniger als einen Meter breiten Gasserln spaziert - ein timewarp!

Besonders pittoresk: Da wachsen Kastanienbäume aus dem Pflasterstein-Boden... wie das wohl geht!

Unser Stay for one day:  Savudrija!

Danach ging's an die K√ľste - f√ľr einen Tag im Meer plantschen... zu unserem altbekannten Campingplatz Lighthouse in Savudrija.

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