Fatto in casa: Die Grammelknödel aus der Warmen Küche.

Wie schon mal geschrieben: Die beiden Hasen haben es einmal wissen wollen. Sie haben an einem Samstagabend aufgekocht, als gäb's kein morgen mehr...*g*.

Wir wollten nur für uns zwei drei Gänge zaubern - so schön, wie es nur geht.

Sozusagen uns gegenseitig einmal ein bisserl verwöhnen.

Und mein part waren - richtig! - die Grammelknöderln.

Der Erdäpfelteig.

Für meinen Teig (der super zu verarbeiten ging, eigentlich) habe ich folgende Zutaten genommen:

  • 700g Erdäpfel, mehlig oder universal (bei mir war es die Sorte "Pinki" vom Palettengarten *g*)
  • 100g Weizengrieß
  • 100g griffiges Mehl
  • 2 Eier
  • Salz und Pfeffer

Schälen, vierteln, in Salzwasser weich kochen.

Dann durch die Erdäpfelpresse drücken und - zum schnelleren Auskühlen - auf ein Backblech verteilen.

Die Fülle vorbereiten.

Während die gepressten Erdäpfel schön auskühlen, kann man die Fülle für die Knödels vorbereiten.

Man nehme:

 

  • ca. 100g Grammeln
  • eine größere Zwiebel
  • einen Bund Petersilie
  • einen Bund Thymian
  • einen gehäuften Löffel Creme Fraiche
  • Salz und Pfeffer.

Den Zwiebel und die Grammeln klein hacken, die Kräuter ebenso.

Dann alles in einer Schüssel vermengen und mit der Creme Fraiche ein bisserl "abbinden", damit es eine kompaktere und nicht so bröselige Masse ergibt. (Das ist dann viel besser beim Füllen der Knödel, da rieselt die Masse dann nicht so davon :-))

Weiter mit dem Knödelteig.

Jetzt sollten die Erdäpfel schon komplett ausgedampft und kalt sein.

Man gibt Mehl, Grieß, Eier und ein bisserl Butter hinzu und vermenge alles ordentlich miteinander.

Dann formt man einen Teig und gibt ihn in den Kühlschrank zum ruhen.

Außerdem wird er durch die Kälte ein bisserl fester und weniger "patzat" - somit wesentlich einfacher zu verarbeiten.

Gehört dazu wie die Panier zum Schnitzel: das Sauerkraut zum Grammelknödel.

  • eine Packung Sauerkraut
  • Lorbeerblätter
  • Wacholderbeeren
  • drei Zecherln Knoblauch
  • ein guter Esslöffel Kümmel im Ganzen
  • eine große Zwiebel

Der Zwiebel kann ruhig ziemlich braun werden - das gibt dem Sauerkraut einen feinen Röstgeschmack.

 

Die Gewürze mit dem Kraut gut vermischen und dann mit Wasser aufgießen.

Ruhig ordentlich Wasser dazu - das verkocht sich schnell und es darf das Kraut jaaaa nicht anbrennen.

Das Ganze kann man jetzt bei kleiner Flamme für eine gute Dreiviertelstunden vor sich hin schmurgeln lassen.

Das Füllen der Knödel.

Den Teig holt man aus dem Eiskasten und rollt ihn in ca. 5cm dicke Stücke aus. Dann in Stücke schneiden.

Man nimmt ein Stückerl Teig, drückt es flach und füllt es mit der Grammelmischung.

Aufpassen!

Der Knödel muss gut verschlossen sein rundummadummara... sonst geht er beim Kochen auf (und der ganze Gaaatsch schwimmt im Wasser herum. :-))

 

So macht man das mit dem ganzen Teig.

Eventuell mal dazwischen die Hände waschen - wenn zuviel Teig dran pickt.

Dann geht das Formen auch wieder leichter.

Nun stellt man einen großen (den größten, den man hat!) Topf mit leicht gesalzenem Wasser auf den Herd und bringt es zum Kochen.

Die Knödeln vorsichtig reingeben und das Wasser nur leicht wallen lassen.

Walle! Walle! - nur nicht koche. :-)

Das dauert ca. 12-15 Minuten - am Ende schwimmen alle Knödel an der Wasseroberfläche, die wollen dann halt schon raus :-)

Auf dem Kraut anrichten, etwas Deko-Gemüse oben drauf :-) und schon kann man servieren.

 

Wir waren begeistert. Sehr fein, so ein Grammelknöderl hin und wieder!

 

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