Schnecke g'essn. Naja.

Unter diesem gratinierten Bröselteppich verstecken sich sechs Wiener Weinbergschnecken.

Drei Menschen an unserem Tisch haben sich die genommen - die Nadine zu meiner Rechten hat mir dann eine davon angeboten um Kosten.

Gezögert hab ich schon ein bisserl.

Aber tapfer und kerlich wie ich nun mal bin, hab ich dann dieses tote Tier gegessen.

Naja.

Was soll ich sagen.

So gummös halt.

Schmeckt nach den weiteren Zutaten und Gewürzen, hat keinen eigenen Geschmack, an den ich mich dann konkret erinnern würde.

Mir wird die Liebe zu diesem schleimigen Kriech-Teil weiterhin verborgen bleiben!

 

Unser Beuscherl war sehr fein - das Blunzerl auch.

Obgleich: Das Service war a bisserl tramhappert. Da gingat mehr. Und vor allem bitte ohne '...aber jetzt, meine *Lieben*!'  *LOL*

 

Aber egal. Das war ja gar nicht das Wichtige an diesem Abend.

Vielmehr freuten wir uns auf eine ausgedehnte Plauderei mit lieben Freunden - außerdem haben wir Roman, Richard, Matthias und Nadine schon eine ganze Weile nicht gesehen und es gab jede Menge zu bemauscheln.

 

Sehr, sehr fein war's wieder mal.

(Aber Schnecken mog i trotzdem ned.)

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Kommentare: 3
  • #1

    Hans-Georg (Sonntag, 02 April 2017 09:30)

    Schnecken? Geht gar nicht! Allein die Vorstellung von diesen schleimigen Kriechern würde mir so ein gegartes Tier im Hals stecken bleiben lassen.
    Die einzige Schnecke, die ich vernasche, heißt Bernd.

  • #2

    Wolfi (Sonntag, 02 April 2017)

    Ist der Bernd eine kleine Zuckerschnecke?
    Oder eine Zimtschnecke?
    :-)

  • #3

    Hans-Georg (Montag, 03 April 2017 12:09)

    Zimt passt farblich besser!