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Bratwürschtl, Helenenkirchl, 'Tulpen aus Amsterdam' und unbekannte ABBA-Lieder... Weihnachten in Lienz!

"Kommen Tina und Ike auch wieder???"

 

Diese Frage stellt uns die freundliche Rezeptionistin immer, wenn wir telefonisch ein Zimmer in unserem Stammhotel "Traube" in Lienz buchen ;-) .

 

Natürlich  tun sie.

 

Und natürlich  freuen wir uns auch schon wieder auf die Zeit mit Adventmarkt, Familie, Sonnenspaziergängen und Co.

Auch diesmal wieder - wir hatten ein genialistisch-sensationelles Wochenende in des Zweierhasen's Geburtsstadt. Nicht umsonst heißt es "Fühl Dich wohl in Oschttirol!' *lol*

Und natürlich  ist es *immer* das Zimmer 414. Ohne irgendwas zu sagen. *Immer*.

Das mit dem Gaupenfenster und dem Hauptplatzblick.

Und mit dem Sofa visavis und dem 'fingerkreuzenden_viel Glück!'-Jüngling drüber. *g*

Was der wohl damit meint jedes Mal? :-)

Egal. Wir fühlen uns in der Sekunde wohl, wenn wir ankommen.

Diesmal:

GROOOOOSSE ÜBERRASCHUNG... Nikolausi was here!

*hach!*

Was für eine Freude.

Das "Pepi-Nokolausi" war's gewesen.

Woher der wohl weiß, daß wir eine feine Massaaaasch über alles schätzen (nach sooo einer langen Autofahrt und sooo verspannten Gliedern! *g*)

Also: Nur eine kleine Pissi/Wischerl-Runde mit den Mäusen drehen. Inklusive Gänsefamilie und mahnender Worte vom Hasen2 an Tina - denn vor zwei Jahren geschah hier gar Schreckliches...

Danach:  Gleich unter die begnadeten Hände vom Herrn Günther begeben.

Herr Günther? Ja - dieser Name ist neu hier.

Er ist erst seit kurzem da, versteht aber sein Handwerk fabulöööös. ("War a bisserl intensiv heute!" - "Naja, so wie die Muskulatur, halt!" - so ein gewiefter Charmööör - *lol*)

obligatorisch: Bratwüarschtl am Adventmarkt.

Es muss die Tradition bewahrt werden, deshalb: Der erste Glühwein wird in Lienz getrunken. Und dazu gibt es - vom jedes Jahr gleich mürrischen Würstel-Maxe - ein Bratwürschtl/eine Käsekrainer/einige Nürnberger Rostbratwürste.

*LOVIN IT!*

 

Von hier an beginnt die vorweihnachtliche Adventszeit. :-)

Wir freuen uns auf das Wiedersehen mit dem "Pepi-Nikolausi" und haben's feini. Tina und Ike freuen sich über unsere patscherte Art, die Würschtln zu essen und warten immer, daß wieder mal was runterfliegt. *g*

Danach zum Aufwärmen in's "Eck" - zu viel Plauderei über erfreuliche und auch etwas traurige Themen. So wie's Leben halt spielt. (Also... *zu* viel und nicht *zuviel* wollte ich hier schreiben. *LOL*)

The big day: Helenenkirchl, Getränke auf Rädern, "Tulpen aus Amsterdam" und andere unbekannte Lieder - von Abba.

Das Wetter machte dem Namen "Sonnenstadt Lienz" wirklich alle Ehre: A TRÄUMLE!

Wir erledigen ein paar Einkäufe (Getränke! Deko! Hundefutter!) und dann geht es ab auf eine wunderbarste Wanderung nach Thurn, einer Gemeinde gleich außerhalb von Lienz.

Unser Ziel: Das Helenenkiarchl. 290 Höhenmeter, zwei Stunden Flanaaahsch.

Der 'Nikolausi-Pepi' hatte diesen genialen Ort bedacht ausgewählt: Keine Menschenseele, besser noch: Keine *Hunde*-Seele... und die Mäuse konnten toben, als gäb's kein morgen mehr. Absolut traumhaft.

(Wobei: Oben am Kiarchl trafen wir einen schwarzen Labbi-Mischlingsrüden. Der hat sich dann mit Ike um die Gunst von Irma la Douce Tina bemüht... der Ausgang war klar: Ike mit vollem Gehänge hat dem kastrierten Fremden gleich mal wegg'stampert. Seeehr amüsant das war. :-))

'Tulpen aus Amsterdam' und unbekanntes ABBA-songwerk.

Gerti und Christian haben eine Jukebox.

Eine ziemlich geniale und originale, sogar.

Und ich war höchst entzückt, als ich am Vormittag in der Lienzer Geschäftswelt zwei Schnäppchen machte.

Die 'Wilma' mit ihren holländischen Tulpen und die 'Conny' mit ihren amourösen Gestirnen. *g*

Zweitere kennt ma ja... aber "Tulpen aus Amsterdam?" neneneneneee... war mir bis dahin unbekannt.

Das Geschenk war der absolute Hammer und wurde gleich in die Jukebox "eingepflegt": Neuen Steckplatz suchen, die Schilder bei den Knöpferln tauschen und geht scho. :-)

Natürlich wurde auch Conny nicht vergessen - und sie erfreute unser aller Gemüt an diesem Abend gar herrlich. (oder fraulich? Na, egal. *gg*)

Dieses Wunderkastl war der echte Star des Abends (neben Tante Monika und der Gastgeberin, natürlich *g*):

Ich mein - HALLO??!!??? Hier kann man bis zu zehn Lieder auswählen und das Maschinderl merkt sich - rein elektromechanisch (!) - diese Abfolge und man sitzt am Tisch und genießt (und singt mit). *HÄRRRRRLICH!*

Der Christian hat mir die Bedienungsanleitung gezeigt... hier sind eine Unmenge von Schaltmagneten verbaut, die sich die vorher getätigte Auswahl "merken" - aus einer Zeit, in der Bits and Bytes völlig unbekannt waren.
Ich war völlig begeistert.

ich hätte wetten sollen: Ja! Das *waren* ABBA Songs!!

Sowohl bei "Man in the Middle" (lead vocals: Björn) als auch bei "Watch out" haben alle geschworen, es wären KEINE ABBA-Songs. *hehehe* - diese Wette hätt ich gewonnen. :-)

Es begann mit einer "Italienschen Jause" (le amo! aaaaamo!) und wurde ein wunderbarer Family-Abend mit vielen lustigen, teilweise nicht jugenfreien Details. ;-) Viel besser als sich in ein Lokal reinquetschen. Aber sowas von! :-)

 

Lienz war wieder mal eine Herrlichkeit.

Wir gfreun uns auf's näxte Weihnachtsfest - vielleicht finden wir ja noch weitere Jukebox-Perlen als Gastgeschenk!  ;-)

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Kommentare: 3
  • #1

    ossi1967 (Montag, 04 Dezember 2017 11:07)

    Eine Jukebox! Wie schöööön! Sowas hab ich ein einziges Mal in meinem Leben gesehen, während eines Wandertags in der Schule. Da haben wir den Bus verpaßt, mußten im Gasthaus auf den nächsten warten... und dort stand sie, die Box. Es war unglaublich aufregend, an den großen Knöpfen rumzudrücken. :)

    Wer braucht schon eine Playlist am Handy, wenn die Box sich 10 Lieder merkt!

    „Man in the Middle“ und „Watch Out“ gehören, glaub ich, nicht zu den Songs, auf die Benny und Björn heute ganz besonders stolz sind. Das war noch so ein bisserle der „Waterloo“-Sound . Ich glaub, sie haben lange versucht, den Stil beizubehalten („Rock Me“, „So Long“), waren damit aber nicht so wirklich erfolgreich. Na sie haben dazugelernt, Gött_innen seis gepfiffen und getrommelt. :)

  • #2

    Wolfi (Montag, 04 Dezember 2017 11:40)

    Oh, ja. Der Schtar des Abends. Was ich herumgefummelt hab' dran! :-)
    Manchmal musste man dem Tonarm einen kleinen Schubs geben, aber das war halt die persönliche Note.

    Nicht stolz? Klingt nach einem Jugendsündeporno. Daß es aus der ganz frühen Zeit stammt, hat man dem Sound wohl schon angehört... und vor allem fehlten die glockengleichen Stimmen der beiden Damen. Hatte mit ABBA an sich ja wirklich nicht viel gemein. Thank gottchen, things *can* change! ;-)

  • #3

    ossi1967 (Montag, 04 Dezember 2017 15:43)

    Und die Tulpen kanntest Du nicht? Meine Güte, die Gnade der späten Geburt. Mit sowas bin aufgewachsen:

    https://www.youtube.com/watch?v=omcXy729SSU

    :)